Das Portal für alle Nachhilfelehrer

Herzlich Willkommen! Hier kannst du dich rund um das Thema Nachhilfe geben informieren. Erhalte nützliche Informationen für deinen Unterricht.

Bin ich als Nachhilfelehrer geeignet?

Du wurdest gefragt, ob du Nachhilfe geben möchtest? Vielleicht bist du dir unsicher, ob das etwas für dich ist. Im Folgenden findest du eine Checkliste, die dir bei der Entscheidung helfen soll. Überlege einfach, welche Antworten für dich zutreffen?

1. Ich kenne mich mit einem oder mehreren Fächern richtig gut aus. 

checkliste

2. Ich bin bereit, Freizeit zu investieren.

3. Ich kann mich gut in andere Menschen hineinversetzen. 

4. Ich habe Nerven wie Drahtseile.

5. Bei Problemen bleibe ich ruhig.

6. Ich komme gut mit jeglicher Art Mensch aus.

7. Ich kann mich auch mal durchsetzen.

8. Office-Anwendungen? Kein Problem für mich!

Kannst du mehr als vier der Fragen mit JA beantworten? Glückwunsch! Dann steht deinem erfolgreichen Nachhilfeunterricht nichts mehr im Weg. Übrigens - Je mehr Fragen du mit JA beantworten konntest, desto besser. Die Liste ist natürlich ein Richtwert. Ob man gute Nachhilfe geben kann oder nicht hängt von vielen Faktoren ab. Unser Tipp: Probiere dich einfach aus. Den Versuch ist es allemal wert.

 

 

Wo findet man Schüler, denen man Nachhilfe geben kann?

Der erste Schritt ist getan. Du hast dich für einen Nebenjob als Nachhilfelehrer entschieden. Um nun Nachhilfeunterricht geben zu können, brauchst du natürlich Schüler. Falls du noch keine gefunden hast, findest du im Folgenden einige Möglichkeiten dazu. Denn im Internet gibt es zahlreiche Plattformen und Optionen und wir möchten dir die interessantesten vorstellen. Wichtig ist außerdem, die Ohren offenzuhalten. Häufig hört man auch in seiner näheren Umgebung von potenziellen Kunden. Zum Beispiel im Bekannten- oder Freundeskreis.

 

1. TeachBack

teachback logo - nachhilfe geben

Die Nachhilfeplattform TeachBack sticht aus den zahlreichen Angeboten sehr heraus. Insbesondere für Nachhilfelehrer bietet sie enorme Vorteile. Durch das Abschicken einer Bewerbung kannst du sehr leicht zum TeachBack-Lehrer werden. Einmal angenommen, kannst du deinen Verdienst ab 10€ pro 45 Minuten selbst festlegen. Du erhälst eine persönliche Beratung, kannst von kostenloser Vermittlung und Nachhilfeanfragen aus deiner Umgebung profitieren. Mithilfe der plattformeigenen Teach-Back-Methode erhälst du direkt ein nützliches Werkzeug, um deinen Unterricht erfolgreich zu gestalten. 

 

2. meet'n'learn

Dmeetnlearn - logoie Plattform meet'n'learn basiert auf einem sehr interessanten, und für Nachhilfelehrer idealen Konzept. In nur drei Minuten kannst du dein Profil erstellen, und bist für Schüler, Studenten oder Eltern, die Nachhilfe nehmen möchten, sichtbar. Du erhälst 100% deines Honorars und hast die Möglichkeit, attraktive Zusatzpakete hinzuzubuchen, die deinen Unterricht auf ein neues Niveau heben. Du bist an keinerlei Vorgaben gebunden und völlig flexibel. Den Ort für deine Nachhilfe kannst du beispielsweise völlig frei wählen. Dein zu Hause, der Park, das nächste Café oder das Internet.

 

3. Pro-Student.de

prostudent logo

Du bist ein Student und möchtest Schüler unterrichten? Dann bist du auf Pro-Student genau richtig. Du kannst maximal flexibel bleiben und bist dein eigener Chef. Erstelle dein Profil, werde gefunden und vereinbare selbst Termine, Ort und Preise. 

Neben den herkömmlichen Nachhilfeportalen gibt es noch einige weitere Möglichkeiten. So kannst du zum Beispiel in verschiedene Facebook-Gruppen eintreten, die sich auf Nachhilfevermittlung spezialisiert haben. Dort kannst du nach Anfragen Ausschau halten oder selbst deine Nachhilfe anbieten.

 

 

Der erste Kontakt zwischen Schüler und Lehrer

handschlag

Der Nachhilfeschüler ist gefunden und der erste Termin ist vereinbart. Wie kannst du jedoch überzeugende Nachhilfe anbieten? Bedenke immer auch, dass die Eltern die ersten Unterrichtseinheiten eher als Probestunden ansehen und gewiss noch bereit sind, den Nachhilfelehrer für ihr Kind zu wechseln. Die erfolgreiche Absolvierung dieser Probezeit ist also enorm wichtig, um danach Nachhilfe geben zu können. Hier sind einige Verhaltenstipps, die dir vielleicht etwas helfen. Bedenke jedoch, dass diese auf Erfahrungen beruhen, die langjährig gesammelt wurden. Wichtig ist, dass du dich nicht verstellst, und beim Nachhilfe geben du selbst bleibst. 

1. Verlange für die erste, oder auch für die ersten zwei Stunden kein Geld.

Natürlich geht man immer mit dem Gedanken zu einem neuen Schüler, seinen Nebenverdienst steigern zu können. Doch es ist von Vorteil, dies nach außen nicht zu zeigen. Wenn du die ersten Male kein Geld verlangst, baust du eine solide Vertrauensbasis zu deinem Schüler und den Eltern auf. Denn dann macht es den Eindruck, dass du selbst abwarten möchtest, wie sich das Verhältnis zum Schüler entwickelt. Außerdem strahlst du keine Profitgier aus, was bestenfalls auch der Wahrheit entsprechen sollte. 🙂

2. Lächele.

Es mag extrem banal klingen, bewirkt aber auch extrem viel. Ein Mensch der lächelt, strahlt im wahrsten Sinne des Wortes sowohl Sympathie als auch Empathie aus. Zwei äußerst wichtige Eigenschaften, um guten Nachhilfeunterricht zu geben.

3. Sei gesprächig.

Ein gesprächiger Mensch wirkt immer freundlicher als ein schweigender. Ein kleines Gespräch, egal ob mit Schülern oder Eltern, lässt dich vertrauenswürdig erscheinen. Natürlich sollte es nicht ausarten, da ein Plappermaul schnell albern wirken kann. Hier ist es wichtig, ein gutes Mittelmaß zu finden und sich der Situation anzupassen. Ich persönlich habe es zwar noch nie erlebt, aber falls der Schüler oder die Eltern sehr introvertiert oder streng wirken, sollte man sich mit dem Gespräch ebenfalls etwas zurückhalten.

Weitere interessante Tipps für den ersten Kontakt findest du bald im E-Book "Nebenjob: Nachhilfelehrer - Strategien, Tipps und Konzepte, um deinen Schülern erfolgreich zu helfen".

 

 

Einige Zutaten für dein individuelles Nachhilferezept

Lob & Motivation

Nachhilfe geben - Rezept

Diese zwei Begriffe hängen ohne Zweifel sehr eng zusammen. Denn ohne Lob keine Motivation, aber ohne Motivation auch eher selten ein Lob. Dem Schüler zu sagen, wenn er etwas richtig gemacht hat, ist eines der wichtigsten und besten Motivationswerkzeuge, die ein Nachhilfelehrer zur Verfügung hat. Insbesondere wenn sich dein Schüler lange an einer Aufgabe die Zähne ausgebissen hat, ist ein Lob wirklich eine gute Sache.  Falls du schon länger Nachhilfe gibst wirst du bereits bemerkt haben, dass es einfach Tage gibt, an denen die Motivation einfach im Keller ist. Vielleicht sogar nicht nur beim Schüler, sondern auch bei dir selbst. Das ist völlig normal, einen schlechten Tag hat schließlich jeder einmal. In so einem Fall ist es wichtig, den Unterricht für beide Seiten so angenehm wie möglich zu gestalten. Macht euch einen Kaffee, esst zusammen Kuchen oder geht mal in den Park und haltet dort die Stunde ab. Ein bisschen Abwechslung kann beim Nachhilfeunterricht geben Wunder wirken, die Motivation ankurbeln und natürlich auch Spaß bereiten.

Strenge

Zugegeben...es klingt furchtbar spießig…aber ob man es glaubt oder nicht – Strenge hilft manchmal wirklich! Beziehungsweise hilft sie dir, den nötigen Respekt von deinem Nachhilfeschüler zu erhalten. Dabei sollte dich dein Schüler natürlich nicht als typischen Lehrer aus der Schule sehen, aber auch nicht als Kumpel, der zum Spaß vorbeikommt. Hierbei ist es sehr wichtig, das richtige Maß zwischen Lockerheit und Strenge zu setzen. Neigt sich diese Waage zu sehr in Richtung Strenge, macht deinem Schüler der Unterricht auf Dauer wahrscheinlich eher weniger Spaß. Lässt du zu viel durchgehen, wird er sehr schnell versuchen, seine Grenzen bei dir auszutesten. Dabei spielt das Alter natürlich auch eine Rolle. Natürlich sind Siebt- und Achtklässer dafür deutlich anfälliger als Schüler der Oberstufe. Mit einem Gleichgewicht wirst du unter Garantie sehr gute Erfahrungen machen.

Begeisterungsfähigkeit

Begeisterungsfähigkeit? Nun, die kann sehr hilfreich sein, um auch öde Zahlen oder langweilige Grammatik anschaulich zu machen. Dabei ist es äußerst nützlich, sich im Vorfeld über die Interessengebiete des Schülers zu informieren. Angenommen, dein Schüler nimmt in Deutsch Nachhilfe und interessiert sich gleichzeitig sehr für Geschichte. Statt einen öden Beispieltext aus dem Buch zu analysieren, könntest du versuchen, einen interessanten geschichtlichen Text zu finden. Dieser sollte natürlich zur Analyse geeignet sein. Dein Schüler kann dann sein Wissen für Geschichte anwenden, und es mit der Textarbeit verbinden. Dadurch wird ein ganz anderer Bezug zur Aufgabe hergestellt. Im besten Fall hast du selbst das Feuer des Nachhilfefaches in dir und schaffst es, deinen Schüler mittel- oder langfristig damit anzustecken. Dass man das nicht immer schafft, oder manche Fäche auch weniger gern unterrichtet als andere, ist völlig klar. Dennoch kann man es mit seinem Lieblingsfach versuchen. Erzähle dem Schüler, warum genau dieses Schulfach im wahren Leben so unfassbar wichtig ist. Vielleicht entsteht dann auch ein größeres Verständnis, warum ihr euch gerade mit dem entsprechenden Thema beschäftigt.

Viele weitere interessante Zutaten, die deinen Nachhilfeunterricht erst so richtig würzen, findest du bald hier.

 

 

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