Manche Kinder sitzen ewig vor ihren Hausaufgaben oder schauen sich immer wieder die gleichen Aufgaben an und haben dennoch Schwierigkeiten damit. Das ist nicht ungewöhnlich. Vielen Kindern geht es so. Um verschiedene Lerninhalte zeitgerecht zu vermitteln, gibt es die verschiedenste Lernsoftware für den Computer, die sehr motivieren kann.
In der heutigen Zeit gibt es wohl in fast jedem Haushalt einen PC oder ein Notebook, mit dem der Zugriff auf das Internet gewährleistet wird. Kinder wachsen heute ganz selbstverständlich mit dem Computer auf. Sie gehen leicht mit ihm um und kennen sich manchmal besser aus als die Eltern. Kinder, die vor ihrem Heft unmotiviert auf die Aufgaben gucken, können durch die richtige Software am Computer motiviert werden. Allerdings sollte die Lernsoftware sinnvoll eingesetzt werden.
Lernsoftware nach Altersstufen
Es gibt ganz unterschiedliche Lernsoftware, mit verschiedenen Lerninhalten, die sich vor allem an unterschiedliche Klasseneinheiten richten. Hier kann schnell eine Überforderung eintreten, wenn die Lernsoftware für eine ältere Klasseneinheit gedacht ist. Kleidung kauft man gerne ein bis zwei Nummern zu groß bei Kindern, weil sie schnell rauswachsen, aber Lernsoftware sollte dem Alter entsprechen. Die Angaben auf der Verpackung und die Empfehlung der Hersteller sind daher zu berücksichtigen.
Manchmal haben Kinder ganz bestimmte Favoriten, die sie mögen. Im Grundschulalter sind bekannte Idole zum Beispiel Peter Lustig aus der Sendung Löwenzahn oder in den ersten Jahren die Figuren aus der Sesamstraße. Bei der Auswahl der Software kann es helfen, dies zu berücksichtigen. Es lernt sich bestimmt schneller und einfacher, wenn die Identifikation mit der Figur oder den Figuren vorhanden ist, die einem etwas beibringen möchten.
Wer sein Kind damit motiviert möchte und nicht restlos demotivieren, sollte darauf achten, dass das auf einmal lernwillige Kind nur eine bestimmte Zeit vor dem Computer sitzt. Manchmal reicht schon eine halbe Stunde oder eine Stunde alle paar Tage. Das ist letztendlich abhängig vom Kind. Mit dem regelmäßigen Üben lernen Kinder dann spielend ein bisschen Mathe, Deutsch, Englisch oder Geschichte. Von den für manche Kinder lästigen Hausaufgaben befreit es natürlich nicht.